rancid: Support für switch-profile auf Cisco Nexus Switches

Verwendet man auf Cisco Nexus Switches switch-profile, dann kann man beim restore den Output von show running-config nicht mehr einfach zurückspielen.

Cisco bietet für den Fall das Kommando show running-config include-switch-profile an.
Mit meiner kleinen Änderung an rancid wird das korrigiert.

check_mk: Updated cisco_transceiver_sensor Plugin

Vor einiger Zeit habe ich für check_mk ein Plugin geschrieben, welches die Signalstärke der optischen Transceiver von Cisco Geräten auswertet.
Das Plugin hat jetzt ein Update erfahren, dass zum einen die Einheiten mit auswertet (mindestens ab NX-OS werden die Werte als ‘milli’ ausgegeben) und zum anderen die unteren und oberen Schwellwerte ausliest und darauf basierend den Warning oder Critical Status setzt.
cisco_transceiver_power_example

Zusammenfassung Laufjahr 2014

Zeit für einen kleinen Rückblick auf das, was das Läuferjahr 2014 für mich ausgemacht hat.
Die größte Veränderung war sicherlich der Trainerwechsel, seit Juni laufe ich im Verein SG akquinet Lemwerder und habe damit auch einen direkteren Draht zu meinem Trainer Karl Spieler. Grund für den Wechsel war zum einen die gefühlte Stagnation meines Leistungsvermögens beim Training nach Peter Greif und zum anderen der gute Ratschlag, jedes Jahr etwas seinem Training hinzuzufügen um die Langeweile zu vermeiden.

Die langfristigen Erfolge werden wohl erst frühestens im Laufe diesen Jahres sichtbar werden, die 10km Bestzeit und die HM Distanz habe ich jedenfalls schon 2014 hochgeschraubt. Die 39min:21sec beim 10km Alsterlauf bin ich übrigens direkt im Anschluss an einen lockeren 20km Lauf gelaufen, Anweisung des (neuen) Trainers ;-)

Ein weiteres Highlight war sicher auch der Vorbereitungsmarathon in Bremerhaven, den ich (auch aufgrund des etwas schwächeren Starterfelds) als Gesamtdritter und Altersklassenerster abschliessen konnte, Motivation pur.

Umfangtechnisch hat sich nicht all zuviel getan, nach 2655km in 2013 standen diesmal 3132km auf der Uhr (+ ein paar km, die die Garmin nicht aufgezeichnet hat):

Ein Erlebnis war definitiv auch der Herbstmarathon in München, bei dem ich aufgrund meiner Vereinszugehörigkeit bei den Deutschen Marathonmeisterschaften starten konnte. Gesamtplatz 532. und in der AK Platz 94, nichts zum Verstecken, aber mit 3:14 (die PB liegt bei 3:08) auch keine Bestzeit. Das wird in 2015 anders, versprochen! :-)

check_mk: updated official cisco_temp_sensor plugin

Cisco hat sich irgendwann ab NX-OS 6.0 dazu entschieden, die Werte ihrer Temperatursensoren in m°C (Milligrad Celsius) auszuliefern. Prinzipiell eine feine Sache, weil die Auflösung höher ist und die SNMP MIB gibt das auch her.
Aber mindestens das zugehörige Temperatursensorenplugin von check_mk kann damit nicht umgehen.

Unter https://github.com/reca/check_mk/tree/master/cisco_temp_sensor liegt eine angepasste Version für die Stable Version 1.2.4p5 von check_mk, die genau diese OID auswertet und die Werte entsprechend anpasst.

Einfach in den local-Zweig der check_mk Installation kopieren und das offizielle Plugin wird überschrieben. Das hat den Vorteil, dass die Änderungen auch check_mk Updates überstehen.

Simulate a very expensive SNMP Device

Ihr kennt das: auf Arbeit ein neues tolles teures[tm] Gerät eingebaut, welches wunderbar SNMP mit euch spricht, es aber keine gescheiten Monitoringplugins dafür gibt. Und sobald man fernab ein paar freie Minuten hat, um quick’n’dirty ein solches Plugin schreiben zu können, hat man keinen SNMP Zugriff mehr auf das Device :-(

Abhilfe schafft hier ein SNMP Simulator, in meinem Fall SNMP Agent Simulator. Die komplett in Python geschriebene Werkzeugsammlung bringt auch gleich einen SNMP Recorder mit, der ähnlich einem snmpwalk das Gerät einmal abgrast und die ermittelten OIDs und Werte für eine spätere Simulation in eine Datei schreibt:
$ snmprec.py --protocol-version=2c --community=$COMMUNITY --agent-udpv4-endpoint=$ZIELIP --start-oid=1.3.6.1.2 --stop-oid=1.3.6.1.4 --output-file=$TEURES_SNMP_DEVICE.snmprec

Die so erzeugte Datei legt man unter ~/.snmpsim/data/public.snmprec ab und startet anschließend den SNMP Simulator mittels
$ snmpsimd.py --agent-udpv4-endpoint=127.0.0.1:1161
snmpsimd verweigert es als root zu laufen, daher benötigt man eine andere Portnummer als die well-known 161/UDP.

Et voila…

In meinem Fall kam noch ein Klimmzug extra dazu, da ich von der Maschine, auf der snmprec.py installiert ist, keinen SNMP Zugriff auf das Gerät hatte. Das hieß, den UDP Request über FIFO Pipes und einen SSH Forward zum Monitoringserver durch TCP zu tunneln und dort wieder nach UDP übersetzt zum SNMP Gerät zu schicken… Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden! :-)

Bitcoins oder wie verspiele ich Vertrauen

Währungen funktionieren auf Vertrauensbasis. Entweder vertraut man Staaten, Banken oder aber der Notwendigkeit von Rohstoffen.
Bitcoins sind da etwas völlig anderes, keine Instanz die an Umsätzen verdient aber auch keine Instanz, die gegen Ausfall schützt.
Dass das schief gehen kann, zeigt das Drama um die Tauschbörse Mt.Gox. Aber auch andere Bitcoin-Börsen sind nicht die integersten.

In meinem Fall Bitstamp. Seit jeher benutze ich eine eineindeutige E-Mailadresse für die Kommunikation mit Firmen jeglicher Coleur. Heute nun flatterte die erste Mt.Gox-Scam-Email über die exklusiv für Bitstamp verwendete Adresse herein. Entweder hat der Laden also ein Sicherheitsproblem oder aber verscherbelt die Daten seiner Nutzer zusätzlich noch an mindestens zwielichtige Partner.

Danke Bitcoin, aber so nicht…

Ultralauf #2: Rennsteiglauf Supermarathon

Für einen DDR Bürger ist es schon fast ein Muss, einmal den Rennsteig gelaufen zu haben, und so wagte ich mich mit der Brocken Challenge im Rücken an den Supermarathon, 72 wunderschöne Landschaftskilometer.
Noch unerfahren auf allen Distanzen jenseits der 42 Marathonkilometer habe ich mir zum Ziel gesetzt, unter 10 Stunden zu bleiben. Das hervorragende Läuferwetter – für die Zuschauer war es eher zu kühl – sorgte aber für eine deutlich bessere Zeit.

Im Unterschied zum Brockenlauf, bei dem es im Wesentlichen nur bergauf ging, kamen hier nicht unwesentliche Senken dazu, die auch verletzungsfrei bewältigt werden wollten. Und ja, auch Gefälle kann ordentlich an den Beinmuskeln zerren, so dass dann keine “Körner” mehr für die nächste Steigung vorhanden sind. Genügend Disziplin bergab hilft aber.
Der Lauf war sehr schön und ohne größere Zwischenfälle, die Stationen boten ein für solche Großereignisse gewohnt reichhaltiges kulinarisches Angebot, inklusive des legendären “Schleims” :-)

Die Kondition gut eingeteilt und ständige Hochrechnungen im Kopf machten schon bald eine Zielzeit um die 8 Stunden aus. Um diese auch tatsächlich zu unterbieten, habe ich dann sogar die letzte Verpflegungsstation komplett ausgelassen und tadaa, 7 Stunden und 52 Minuten!

Fazit: herrliche Veranstaltung, die ich jedem Ultraläufer nur empfehlen kann. Der Rennsteiglauf ist eine Tradition und mittlerweile sogar europaweit eine Instanz.

Brocken Challenge X – Here we go!

Es gibt Dinge, darüber schütteln viele Menschen einfach nur den Kopf. Ausdauerläufe ab einer Distanz von 10 Kilometern aufwärts zählen auch schon dazu, das habe ich nach mittlerweile sechs absolvierten Marathons gelernt.
An diesem zweiten Wochenende im winterlichen Februar wollte ich mich aber einer ganz besonderen Herausforderung stellen: 80 Kilometer, 1900 Höhenmeter, Minusgrade und Tiefschnee, kurzum die Brocken Challenge, das härteste Rennen Norddeutschlands.
Nach einer eher mittelmässigen Vorbereitung war ich zum Veranstaltungstag aber soweit fit. Beim Pflichtprogramm wie Briefing, Nudelparty und Übernachtung in einem Reiterhof spürte man überall den Geist der Challenge – jede Menge Verrückte in voller Erwartung eines frostigen Abenteuers.
Nach dem veganen Frühstück bei Aussentemperaturen ging es pünktlich kurz nach 6 Uhr in der Früh’ los, eine mit 200 hellen Stirnlampen besetzte Meute setzte sich in Gang und begab sich in einer durch Fackeln beleuchteten unglaublich herrlichen Szenerie auf die Reise. Die ersten Kilometer verflogen nahezu, kaum große Anstrengungen, ich bremste mich eher immer wieder ein, um nach 42 Kilometern noch genug Reserven für die danach für mich vollkommen unbekannte Distanz zu haben. Durch verschlafene Dörfer hindurch fühlte sich alles im Großen und Ganzen noch wie ein gemütlicher langer Lauf an einem Wochenende an, noch…
Erste Steigungen auf dem Weg zur Marathonmarke gaben schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was wartete. Von den Höhenmetern waren bis dahin nicht einmal ansatzweise die Hälfte geschafft. Nach 42,5km in Barbis kam dann auch der zermürbenste Teil der gesamten Strecke. Verglichen mit den letzten 10km waren die als der sogenannte Entsafter bekannten 20km bis Kilometer 63 körperlich gar nicht mal sehr schwer, aber mental war ich hier am stärksten herausgefordert, immer wieder fragte ich mich, warum ich hier eigentlich durch den Tiefschnee wate und meine Sehnen und Bänder riskiere.
Stetige Steigungen auf Serpentinen sowie absolut ungespurter Tiefschnee zwangen mich immer wieder zu längeren Gehpausen die dann auch reichlich 3 Stunden Wegzeit für gerade mal 20 Kilometer bedeuteten (meine Bestzeit auf der Halbmarathondistanz liegt bei 1h:30m).
Das zehrte sehr und machte für mich den eigentlichen Charakter der Brocken Challenge aus.
Nach der Station in Lausebuche waren dann lediglich noch 17 Kilometer zu bewältigen, wenn auch von den Steigungen her nicht ganz ohne, waren die letzten Kilometer aber mit dem Ziel vor Augen nur noch ein körperlicher Kraftakt. Von Gedanken an’s Aufgeben keinerlei Spur mehr.
Nach ziemlich genau 12 Stunden lief ich dem auf jeden Finisher wartenden Empfangskomitee in die Arme und war überglücklich, den Brocken bezwungen zu haben.
Der Rest ist relativ schnell erzählt, Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt, 10km vom Brocken zurück nach Schierke ausgewandert, und die Schmerzen überall waren da schon fast obligatorisch.

Dennoch, eine absolut traumhafte und perfekt organisierte Laufveranstaltung. Ein großartiger Dank von mir geht daher auch an das Orgateam sowie an alle Unterstützer, die teilweise stundenlang in der Kälte ausgeharrt haben und nur für die Läufer da waren, ihr habt die wahre Challenge gemeistert – wir Läufer konnten uns ja die gesamte Zeit warm laufen und hatten ein Ziel vor Augen :-)

Jetzt, zwei Tage danach, geht der Gedanke auch bereits schon wieder in’s kommende Jahr. Ein paar Fehler auslassen, undichtes Schuhwerk zum Beispiel, mehr Bergtraining in der Vorbereitung, und dann wird die 11. Brocken Challenge ganz sicher wieder ein Höhepunkt im Läuferjahr.

Zusammenfassung Laufjahr 2012

Das Jahr ist Geschichte und damit ist es an der Zeit kurz einen Blick auf das Läuferische zurück zu werfen.
Insgesamt war es für mich ein erfolgreiches Jahr, den Gesamtumfang von 1918 auf 2608 Kilomenter gesteigert, persönliche Bestzeiten auf der 10km-, Halbmarathon- und Marathondistanz aufgestellt und isgesamt mit der Entwicklung zufrieden gewesen.

Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte der Wechsel des Trainingsplans auf den des Lizenztrainers Peter Greif ab der zweiten Jahreshälfte – das ist auch deutlich in den Umfängen im Monat August als direkt Vorbereitung auf den September Marathon in Karlsruhe zu sehen. Für 2013 verspreche ich mir von der Fortführung dieses Plans zum einen nochmal gesteigerte Umfänge sowie wiederum Bestzeiten auf den drei Hauptdistanzen. Für die angepeilten Sub3h für einen Marathon wird es zwar noch zu früh sein, die Ziele liegen aber ansonsten bei unter 41m:00s für die 10 Kilometer, unter 1h:30m für den Halbmarathon und unter 3h:10m für die Marathondistanz.

Ausgeschmückt werden die Ziele erstmals mit zwei geplanten Ultraläufen, davon der erste – der eigentlich schwerere – Anfang Februar bei der Brocken Challenge 2013 und der zweite der Rennsteiglauf im Mai, bis auf Ankommen habe ich mir hier aber keine konkreteren Ziele gesetzt.
Der Marathon im Frühjahr wird wie üblich wieder der Hamburger sein, für den Herbstmarathon habe ich mich noch nicht festgelegt, Frankfurt klingt aber recht interessant.

Als kleinere Wettläufe nehme ich sicher wieder den Alsterlauf, Bergedorfer Citylauf sowie den einen oder anderen Vorbereitungslauf mit, das ergibt sich dann aber mit der Zeit.

Wettkampfplanung für 2012, die Zweite.

Mit fortschreitender Zeit konkretisiert sich mein Zeitplan etwas, daher hier ein kleines Update:

April:

  • 22. April: Halbmarathon beim Leipzig Marathon
  • 29. April: Hamburg Marathon

Juni:

  • 2. Juni: Lauf Zwischen Den Meeren

August:

  • 19. August: 10 km beim Sundlauf

September:

  • 2. September: 16 km beim Airport Race
  • 9. September: 10 km beim Alsterlauf
  • 23. September: Baden Marathon in Karlsruhe

Noch nicht ganz sicher:

Oktober:

  • 28. Oktober: Frankfurt Marathon

Da ich mir eigentlich vorgenommen hatte, so langsam mal ein paar Höhenmeter anzugehen, überlege ich noch, ob ich den Teutolauf am 20. Oktober noch mitnehme, dann gäbe es aber definitiv keinen Frankfurt Marathon.